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Herbstbilanz (September/Oktober/November)

  • mit 191,0 l/m² lagen wir beim Niederschlag über dem Schnitt (normal 174 l/m²) auf Grund des extrem regenreichen November
  • die Durchschnittstemperatur der Herbstmonate lag mit 11,7 °C erheblich über dem Schnitt, da alle drei Herbstmonate deutlich zu warm waren (zum Vergleich: normal 9,4 °C, kältester Herbst 7,5 °C, wärmster Herbst 11,1 °C)
  • 36 warme Tage (normal 15), 21 Sommertage (normal 3) sowie nur 18 kalte Tage (normal 29) und lediglich 7 Frosttage (normal 11)
  • 18 stürmische Tage (normal 7)
  • 440 Sonnenstunden (normal 329 Stunden), da der September und Oktober sehr viel Sonnenschein aufwiesen

Fazit:
Der Herbst war ausgesprochen sonnig, wies einen merklichen Niederschlagsüberschuss auf und der November war der wärmste November der Referenzperiode.

Der Monat war extrem niederschlagsreich bei einer Rekordzahl von Niederschlagstagen und gleichzeitig aber deutlich zu warm. Die Sonnenscheinbilanz war ausgeglichen.

Dazu einige Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 5,4 °C - erheblich über dem Schnitt (normal 4,4°C)
  • 18 kalte Tage (normal 22)
  • 7 Frosttage (normal 9)
  • kein Eistag (normal einer)
  • Tagesmaximum: 16,3 °C am 1. November um 14 Uhr
  • Minimaltemperatur: -4,3 °C am 29. November um 7 Uhr 25

Niederschlagsmenge: mit 115,2 /m² extrem über dem Schnitt (200 % des üblichen Wertes)
Mit 27 Niederschlagstagen lagen wir rekordverdächtig über dem Schnitt (normal 16)

Der Oktober war zweigeteilt. Auf eine viel zu warme und niederschlagsarme erste Hälfte folgte eine deutliche Abkühlung und eine Zunahme des Niederschlags.

dazu die Daten:

  • Durchschnittstemperatur: 11,9 °C  - erheblich über dem Schnitt (normal 9,5°C)
  • 10 warme Tage (normal 5)
  • 4 Sommertage (normal keiner)
  • ein kalter Tag (normal 6)
  • ein Frosttag (normal 2)
  • Tagesmaximum: 27,3 °C am 3. um 15 Uhr 35
  • Minimaltemperatur: -0,6 °C am 16. um 7 Uhr 20
  • Niederschlagsmenge: 60,4 /m²  - exakt m Schnitt (100 % des üblichen Wertes)
  • Niederschlagstage: 17 -  genau im Schnitt (normal 17)

Bemerkenswert:

Wie schon im September erwies sich auch der Oktober bis Monatsmitte als strohtrocken, denn anders kann man eine Niederschlagsmenge von 0,6 l/m² nicht nennen. Erst am 14. Oktober wurde die extreme Trockenheit mit einer Regenmenge von 17 l/m² gemildert. Von da an fiel nahezu jeden Tag etwas Niederschlag. So wurde dann bis Monatsende der extreme Mangel komplett ausgeglichen, denn es wurden 100% des Durchschnittswertes erreicht.

Der Monat erwies sich als wärmster September der letzten 40 Jahre, zeigte sich sehr trocken und sonnenscheinreich.

Dazu die Daten:

Durchschnittstemperatur:  17,6 °C --> ganz massiv über dem Schnitt (normal 14,4°C)
26 warme Tage (normal 13)
17 Sommertage (normal 4)
3 Tropentage (normal keinen)

Tagesmaximum: 30,6 °C am 12. um 16 Uhr 05
Minimaltemperatur: 6,2 °C am 25. um 7 Uhr 20

Niederschlagsmenge: 16,6 /m² --> extrem unter dem Schnitt (nur 29 % des üblichen Wertes)
8 Niederschlagstage, davon 4 nur Nieseln oder Nebelnässen --> extrem unter dem Schnitt (normal 13)

Damit war der Monat nach September 2006, der nur 7 l/m² aufwies, der niederschlagsärmste Monat

Insgesamt war dieser September 2023 ein Ausnahmemonat was Temperatur und Niederschlag betrifft.

Sommerbilanz (Juni/Juli/August)

  • mit 243 l/m² lag der Niederschlag etwas unter dem Schnitt (normal 254 l/m²). Ursache war der extrem niederschlagsarme Juni
    Die Zahl der Niederschlagstage lag mit 48 über dem Schnitt (normal 44)
  • die Durchschnittstemperatur der Sommermonate lag mit 19,9 °C ganz erheblich über dem Schnitt, da alle 3 Sommermonate über dem Schnitt lagen (zum Vergleich: normal 18,7 °C, kältester Sommer 17,3 °C, wärmster Sommer 21,6 °C)
  • 81 „warme Tage“ (normal 76), 55 Sommertage (normal 44), 19 heiße Tage (normal 13), 680 Sonnenstunden (normal 656 Stunden)
  • 23 stürmische Tage (normal 11)
  • 16 Gewitter (normal 12)

Fazit:

Da alle drei Sommermonate zu warm waren, ergab sich ein höchst warmer Sommer. Von der sog. Wärmesumme her war es der sechs-wärmste Sommer seit dem Jahr 2000.
Zusätzlich war es ein etwas zu trockener Sommer auf Grund des niederschlagsarmen Monats Juni. Das konnten auch der Juli und August trotz eines deutlichen Überschusses beim Niederschlag nicht ändern.
Die Zahl an Sonnenstunden war mit 680 ebenfalls höher als üblich.

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